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Spritzgusswerkzeug-Zeichnung: zwei Werkzeughälften, Kavität, Anguss und Auswerferstifte
Druckguss: Zink gegen Aluminium

Schwer und genau. Leicht und alltäglich. Beides heiß eingespritzt.

Zink in Form von Zamak und Aluminium, meist A380, sind die beiden Hauptlegierungen des Druckgusses. Zink gibt feinere Details und engere Toleranzen. Aluminium liefert leichtere Teile und mehr Festigkeit je Gewicht. Entscheiden Sie danach, was Ihnen wichtiger ist.

VerfahrensvergleicheWuxi, ChinaMOQ 1 TeilDFM-Prüfung inklusive

Die Übersicht nebeneinander.

Zink (Zamak 3 / Zamak 5)

Zink-Aluminium-Legierungen. Sie schmelzen kühler, bei 380 bis 400 °C, deshalb hält das Werkzeug länger. Sie geben feinere Details, engere Toleranzen und eine hervorragende Oberfläche. Dafür sind sie schwerer, 6,6 g/cm³. Üblich bei Beschlägen, Schlössern und Spielzeug.

Aluminium (A380 / A383)

Aluminium mit Silizium und Kupfer. Es schmilzt heißer, bei 650 bis 700 °C, deshalb hält das Werkzeug kürzer. Es ist leichter, 2,7 g/cm³, und für sein Gewicht fester. Feine Details gibt es gröber wieder als Zink. Für Fahrzeuge, Unterhaltungselektronik und tragende Teile.

Punkt für Punkt.

MerkmalZink (Zamak 3)Aluminium (A380)
Dichte (g/cm³)6.62.7
Zugfestigkeit (MPa)280324
Härte (HB)8280
Schmelztemperatur (°C)380-400650-700
Gusstoleranz±0,05 mm±0,1 mm
Mindestwandstärke0,5 mm1,0 mm
Oberfläche im GusszustandAusgezeichnet (Ra 1,6 µm)Gut (Ra 3,2 bis 6,4 µm)
Werkzeugstandzeit500.000 bis eine Million Schuss100.000 bis 300.000 Schuss
TaktzeitSchnell (20 bis 30 s)Mittel (40 bis 60 s)
Materialpreis je Kilo$2-3$2.50-4
Spezifische FestigkeitNiedrigHoch
Typische AnwendungenSchlösser, Scharniere, Spielzeug, BeschlägeFahrzeugbau, Elektronik, Struktur

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Häufige Fragen

Schwer und genau – Fragen

Warum gibt Zink feinere Details wieder?

Weil Zink bei niedrigerer Temperatur schmilzt, bleibt mehr Zeit zum Füllen, bevor es erstarrt; feine Details laufen besser aus, und das Werkzeug wird thermisch weniger beansprucht. Das Ergebnis sind feinere Konturen, engere Toleranzen und eine bessere Oberfläche. Aluminium erstarrt wegen der höheren Temperatur schneller, verschleißt das Werkzeug stärker und gibt feine Details schlechter wieder. Für filigrane Zierteile also Zink, für massive Strukturteile Aluminium.

Wie rechnet sich die Werkzeugstandzeit?

Ein Zinkwerkzeug hält üblicherweise 500.000 bis eine Million Schuss, ein Aluminiumwerkzeug 100.000 bis 300.000. Das Werkzeug selbst kostet in beiden Fällen gleich viel, 30.000 bis über 100.000 Dollar. Auf das Teil umgelegt schneidet Zink deutlich besser ab: über eine Million Teile hinweg 0,03 bis 0,10 Dollar je Stück gegenüber 0,10 bis 0,50 bei Aluminium. Rechnen Sie das in den Gesamtvergleich ein; bei sehr großen Mengen fällt der Vorteil von Zink noch klarer aus.

Wie wägt man Gewicht gegen Festigkeit ab?

Je Gewichtseinheit ist Aluminium deutlich fester: Seine spezifische Festigkeit liegt bei 120 gegenüber 42 bei Zink. Wo das Gewicht zählt, etwa im Fahrzeugbau oder in der Luftfahrt, gewinnt Aluminium. Und wo es nicht zählt – bei Türbeschlägen, Schlössern, Armaturen –, ist die Dichte von Zink sogar willkommen: Das Teil wirkt massiv und bleibt, wo man es hinlegt.

Zamak 3 oder Zamak 5?

Zamak 3 ist die gängigste Legierung für den allgemeinen Gebrauch. Zamak 5 enthält 1 % Kupfer, was etwas mehr Festigkeit und besseres Kriechverhalten bringt; es kommt bei anspruchsvolleren Zinkteilen zum Einsatz. Zamak 2 mit 3 % Kupfer ist älter und heute überholt. Und ZA-8, ZA-12 sowie ZA-27 mit höherem Aluminiumanteil dienen Lageranwendungen. Der allermeiste Zinkdruckguss ist Zamak 3 oder 5.

Welche Aluminium-Druckgussgüten?

A380 ist das gängigste Druckgussaluminium: 8 bis 9 % Silizium, 3 bis 4 % Kupfer, gut gießbar und mäßig fest. A383 ähnelt ihm, enthält aber weniger Eisen und lässt sich deshalb besser lackieren und beschichten. A360 mit 9 bis 10 % Silizium und 0,5 % Kupfer ist korrosionsbeständiger. Für Zierteile bevorzugt man A383, für den allgemeinen Industriebedarf A380. Alle sind bei Druckgießereien verfügbar.

Was ist bei der Nachbehandlung zu beachten?

Zink lässt sich hervorragend galvanisieren, in Chrom, Nickel oder Messing; bei Zierbeschlägen ist das der Standard, und auch Lack oder Pulverbeschichtung halten. Aluminium kann eloxiert werden, sofern die Druckgusslegierung das hergibt; üblich ist die Pulverbeschichtung, und Lack hält mit dem richtigen Grundierer. Für hochwertige Zierteile also Zink mit Chrom oder Gold, für Industrie und Fahrzeugbau Aluminium mit Pulverbeschichtung.

5-Achs-CNC-Fräszeichnung: Block aus Al 7075-T6 mit Taschen, Werkzeugbahn und Bemaßung

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