Grundprinzipien.
1 bis 2° als Regel
Mindestens 1° bei glatten Teilen, 2 bis 5° bei genarbten. Mehr bei tiefen Geometrien.
Üblich 3-5°
Sandguss 3-5°. Feinguss 1-3°. Je nach Verfahren.
Üblich 7°
Große Schrägen beim Schmieden: Der Werkstoff fließt durch die Gesenke.
Immer mit Schräge
Auch eine kleine Schräge von 0,5° an hohen senkrechten Flächen.
Kerne brauchen Schräge
Innentaschen, Rippen und Dome brauchen Schräge, damit sie entformt werden können.
1-2° zugeben
Genarbte Flächen brauchen zusätzliche Schräge entsprechend der Narbtiefe.
Häufige Fragen
Ohne Schräge löst sich das Teil nicht aus dem Werkzeug, und ein klemmendes Teil beschädigt Werkzeug und Teil zugleich.
1-2° als Standard im Spritzguss. 3 bis 5° bei Narbung. 0,5 bis 1° als absolutes Minimum bei glatten Teilen.
Manche Verfahren wie CNC und 3D-Druck brauchen keine Schräge. Geben Sie an, ob das Teil gespritzt wird.
Wie bei der Außenschräge. Schieber oder Einsätze können die Schräge entbehrlich machen.
Vermerken Sie „1° Schräge je Seite“ oder einen bestimmten Winkel je Geometrieelement. CAD-Modelle enthalten die Schräge bereits.
Ohne Schräge sind erodierte Werkzeugeinsätze nötig, was die Werkzeugkosten um 30-100 % erhöht. Legen Sie die Schräge von Anfang an fest.
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